Implantologie
Das Einpflanzen von künstlichen Zahnwurzeln (Implantate) bietet hervorragende Wege, um fehlende Zähne komplett, d.h. auch mit Wurzel zu ersetzen. Implantate werden entweder zum kompletten Ersatz fehlender Zähne verwendet oder einzelne Implantate dienen als Halteelemente für Prothesen. Die zahnärztliche Implantologie hatte ihre Anfänge in den 50er und 60er Jahren des letzen Jahrhunderts und seit 1982 ist sie allgemein wissenschaftlich anerkannt.
Dr. Klatt implantiert seit 1991 und versorgt diese Implantate in der Regel dann auch prothetisch. Das Studium zum Master of Science in Implantologie (Abschluss Mai 2009) vertieft diese langjährige Erfahrung.
Der Einheilvorgang des Implantats in den Kieferknochen bezeichnet man als Osseointegration. Hier wächst der Knochen an die aufgeraute Oberfläche des Implantats heran, bis dieses fest mit dem Kieferknochen verbunden ist. Dieser Prozess ist der Knochenheilung nach einem Bruch sehr ähnlich. So wie ein gebrochener Knochen geschient werden muss, so ist auch bei einem Implantat die Ruhigstellung während der Einheilphase unerlässlich.
Wenn nur einige Zähne fehlen:
Implantate können wie eigene Zähne prothetisch genutzt werden. So wie es möglich ist, auf zwei Zähnen eine Brücke zu verankern, kann man auch zwei Implantate als Brückenpfeiler nutzen.
Für zahnlose Unterkiefer:
Wenn gar keine Zähne mehr vorhanden sind, muss eine Prothese allein durch die Haftkraft auf dem Zahnfleisch halten. Während im Oberkiefer durch den Gaumen hierfür eine relativ große Fläche nutzbar ist, bietet der Unterkiefer nur Platz für eine hufeisenförmige Prothese. Diese hält meistens sehr schlecht, weil neben der geringen Auflagefläche auf dem Zahnfleisch auch noch die Muskeln der Lippe, Wange und der Zunge auf die Prothese einwirken.
Insbesondere, wenn sich nach vielen Jahren der Zahnlosigkeit fast der ganze Kieferkamm aufgelöst (resorbiert) hat, wird Essen und Sprechen zur Qual.
Hier bieten Implantate eine hervorragende Möglichkeit, eine Prothese zu stabilisieren. Die Minimallösung sind zwei sind Implantate, während mit 4 Implantaten ein sehr guter Prothesenhalt erreicht werden kann.
Für zahnlose Oberkiefer:
Das Einpflanzen von künstlichen Zahnwurzeln (Implantate) bietet hervorragende Wege, um fehlende Zähne komplett, d.h. auch mit Wurzel zu ersetzen. Implantate werden entweder zum kompletten Ersatz fehlender Zähne verwendet oder einzelne Implantate dienen als Halteelemente für Prothesen. Die zahnärztliche Implantologie hatte ihre Anfänge in den 50er und 60er Jahren des letzen Jahrhunderts und seit 1982 ist sie allgemein wissenschaftlich anerkannt.
Dr. Klatt implantiert seit 1991 und versorgt diese Implantate in der Regel dann auch prothetisch. Das Studium zum Master of Science in Implantologie (Abschluss Mai 2009) vertieft diese langjährige Erfahrung.
Was ist ein Implantat?
Ein Implantat besteht in der Regel aus drei Komponenten:
Die Teilung liegt daran, dass ein Implantat nach dem Einbringen in den Kieferknochen erst einmal in Ruhe einwachsen muss.
- Einer Schraube (das eigentliche Implantat)
- einem darin verschraubten Aufbau
- und dann aus der darauf sitzenden Zahnkrone.
Die Teilung liegt daran, dass ein Implantat nach dem Einbringen in den Kieferknochen erst einmal in Ruhe einwachsen muss.
Wie wird ein Implantat in den Knochen eingebracht?
- Zunächst muss das Zahnfleisch mit einem kleinen Schnitt eröffnet werden. Im Knochen wird dann dort, wo früher eine Zahnwurzel war, ein kleines Loch eingebohrt.
- In dieses Loch wird eine kleine Schraube, das Implantat, eingebracht. Das Zahnfleisch wird danach in der Regel vernäht, damit das Implantat ohne Belastung in Ruhe einheilen kann.
- Nach einer Einheilphase von 3-6 Monaten wird oberhalb des Implantats ein kleines Loch in das Zahnfleisch eingebracht. So kann dann ein Aufbau in das Implantat geschraubt und eine Krone darauf gesetzt werden.
Der Einheilvorgang des Implantats in den Kieferknochen bezeichnet man als Osseointegration. Hier wächst der Knochen an die aufgeraute Oberfläche des Implantats heran, bis dieses fest mit dem Kieferknochen verbunden ist. Dieser Prozess ist der Knochenheilung nach einem Bruch sehr ähnlich. So wie ein gebrochener Knochen geschient werden muss, so ist auch bei einem Implantat die Ruhigstellung während der Einheilphase unerlässlich.
Wie sind Krone und Implantat miteinander verbunden?
Nach der Einheilphase wird das Zahnfleisch oberhalb des Implantats eröffnet. In das Implantat, das innen einen Hohlraum hat, wird ein Aufbau gesteckt und verschraubt. Auf diesem Aufbau wird dann eine Krone, ein Brückenpfeiler oder ein Halteelement für eine herausnehmbare Prothese befestigt.
Beispiele verschiedener Versorgungsformen für Implantate
Wenn nur einige Zähne fehlen:
Implantate können wie eigene Zähne prothetisch genutzt werden. So wie es möglich ist, auf zwei Zähnen eine Brücke zu verankern, kann man auch zwei Implantate als Brückenpfeiler nutzen.
Festsitzender Zahnersatz durch eine Brücke auf Implantaten.
Für zahnlose Unterkiefer:
Wenn gar keine Zähne mehr vorhanden sind, muss eine Prothese allein durch die Haftkraft auf dem Zahnfleisch halten. Während im Oberkiefer durch den Gaumen hierfür eine relativ große Fläche nutzbar ist, bietet der Unterkiefer nur Platz für eine hufeisenförmige Prothese. Diese hält meistens sehr schlecht, weil neben der geringen Auflagefläche auf dem Zahnfleisch auch noch die Muskeln der Lippe, Wange und der Zunge auf die Prothese einwirken.
Insbesondere, wenn sich nach vielen Jahren der Zahnlosigkeit fast der ganze Kieferkamm aufgelöst (resorbiert) hat, wird Essen und Sprechen zur Qual.
Hier bieten Implantate eine hervorragende Möglichkeit, eine Prothese zu stabilisieren. Die Minimallösung sind zwei sind Implantate, während mit 4 Implantaten ein sehr guter Prothesenhalt erreicht werden kann.
2 oder 4 Implantate mit einem Steg, an dem dann die Prothese befestigt wird.
2 oder 4 Implantate mit Knopfankern oder so genannten "Locator Abutments".
Knopfanker ähnlich eines Druckknopfes an Kleidungsstücken sind die einfachste Form der Verbindung zwischen Implantat und Prothese. Diese Kugelknöpfe sind aber relativ bruchanfällig und bieten nur eine starre Verbindung zum Implantat. Aus diesem Grund wurden die Locator Abutments entwickelt.
Ein elastisches Verbindungselement in der Matrize des Locators bietet eine Dämpfung der eingeleiteten Kaukräfte, damit eine Überlastung des Implantats vermieden wird. Dieses Verbindungselement kann später auch erneuert werden, falls der Halt der Prothese sich im Laufe der Jahre verschlechtert.
Knopfanker ähnlich eines Druckknopfes an Kleidungsstücken sind die einfachste Form der Verbindung zwischen Implantat und Prothese. Diese Kugelknöpfe sind aber relativ bruchanfällig und bieten nur eine starre Verbindung zum Implantat. Aus diesem Grund wurden die Locator Abutments entwickelt.
Ein elastisches Verbindungselement in der Matrize des Locators bietet eine Dämpfung der eingeleiteten Kaukräfte, damit eine Überlastung des Implantats vermieden wird. Dieses Verbindungselement kann später auch erneuert werden, falls der Halt der Prothese sich im Laufe der Jahre verschlechtert.
Für zahnlose Oberkiefer:
In den meisten Fällen kann bei einem zahnlosen Oberkiefer keine festsitzende Lösung realisiert werden, weil zu viel Zahnfleisch verloren gegangen ist, um eine ästhetisch befriedigende Brücke einzusetzen. Dann muss der Zahnersatz mit einer herausnehmbaren Lösung geschaffen werden.
Der Oberkieferknochen ist weniger stark und fest als der des Unterkiefers. Deswegen muss bei 2 oder 4 Implantaten der Gaumen durch die Prothese mit abgedeckt sein. Nur so werden die auftretenden Kaukräfte gut abgeleitet.
Wird eine gaumenfreie Gestaltung der Prothese gewünscht, was für das Sprechen und das Geschmackserlebnis einen erheblichen Vorteil darstellt, müssen 6 Implantate gesetzt werden.
Der Oberkieferknochen ist weniger stark und fest als der des Unterkiefers. Deswegen muss bei 2 oder 4 Implantaten der Gaumen durch die Prothese mit abgedeckt sein. Nur so werden die auftretenden Kaukräfte gut abgeleitet.
Wird eine gaumenfreie Gestaltung der Prothese gewünscht, was für das Sprechen und das Geschmackserlebnis einen erheblichen Vorteil darstellt, müssen 6 Implantate gesetzt werden.




