Individualprophylaxe
Die Natur hat uns mit sehr leistungsfähigen Zähnen ausgestattet, die aber in unserer Wohlstandsgesellschaft und durch die immer weiter steigende Lebenserwartung großen Belastungen ausgesetzt sind. Diese können zu Zahnzerstörung und Zahnausfall führen. Daher hat die Zahnmedizin in den vergangenen ca. 150 Jahren viele verschieden Techniken zum Füllen und Überkronen von Zähnen und zu vielfältigen Varianten von Zahnersatz entwickelt.
Leider wird aber kein noch so guter Zahnersatz jemals so gut wie eigene Zähne sein können. Daher ist der Erhalt eigener Zähne das höchste Ziel moderner Zahnheilkunde. Aus diesem Grund betreibt die Praxis seit über 25 Jahren eine intensive Individualprophylaxe. Durch kontinuierliche Fortbildung wurde und wird das bewährte Konzept immer weiter optimiert.
Karies greift die Zähne an und zerstört die Zahnhartsubstanz. Löcher sind die Folge. Hier müssen die Schäden dann mit Füllungen, Inlays oder Kronen repariert werden. Parodontitis (Parodontose genannt) ist die Entzündung des Zahnhalteapparats, des Parodonts. Hierunter versteht man die Zähne, das umgebende Zahnfleisch und den Knochen, in dem die Zähne mit einem komplizierten Faserapparat befestigt sind.
Wenn das Parodont entzündet ist, so führt das mit der Zeit zum Rückgang des Zahnfleisches und des Knochens. Zähne werden dann locker und fallen letztendlich aus.
Karies und Parodontose werden durch Bakterien verursacht, die regelmäßig entfernt werden müssen. Aus diesem Grund ist eine wirkungsvolle häusliche Zahnpflege unerlässlich. Oft wird aber leider aus Unwissenheit am Ziel "vorbeigeschrubbt". So entstehen trotz regelmäßigen Zähneputzens Zahnerkrankungen. Daher ist ein Hauptpfeiler der Individualprophylaxe die ausführliche Instruktion zur Mundhygiene, die genau auf den Patienten mit seinen individuellen Schwachstellen ausgerichtet sein muss.
Der zweite Pfeiler der Prophylaxe ist die regelmäßige professionelle Zahnreinigung. Es hat sich nämlich gezeigt, dass trotz noch so gründlichen Zähneputzens kein optimales Ergebnis erreicht werden kann, weil bestimmte Regionen (insbesondere knapp unter dem Zahnfleisch) der Bürste oder anderen Hilfsmitteln nicht zugänglich sind.
Parodontose ist ein sehr langsam und langfristig ablaufender Prozess. Der erste Millimeter Knochenrückgang kann 10 oder mehr Jahre dauern. Sobald dann aber erste Vorschädigungen vorhanden sind, beschleunigt sich der Abbauprozess rasant. Zudem bereitet der Knochenabbau keine Schmerzen und findet oft auch ohne für den Laien erkennbares Zahnfleischbluten statt. Daher ist es nicht unüblich, dass ein Patient jahrelang keinerlei Beschwerden verspürt hat und dann "plötzlich" mit Mitte Vierzig bis Mitte Fünfzig mehrere Zähne verliert.
Daher sollte die Individualprophylaxe so früh wie möglich starten. Bis zum 18ten Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Prophylaxe. Für Erwachsene ist es dann eine Privatleistung.
Prophylaxe sollte mindestens alle 6 Monate stattfinden. Patienten, die unter Parodontose leiden, brauchen kürzere Intervalle (2-4 Monate).
Das Hauptziel aller Maßnahmen ist ein gesunder Zahn in einem gesunden Parodont (Zahnhalteapparat). Auf dieser stabilen Basis kann dann ein Zahnersatz verankert werden.
Auch Implantate können "Parodontose" bekommen. Hier spricht man dann von einer Periimplantitis. Diese wird durch ähnliche Mechanismen ausgelöst. Da Implantate über keinen natürlichen Abwehrmechanismus verfügen, sind sie sogar stärker gefährdet als natürliche Zähne.
Ein schönes Lächeln und ein fester Biss ein Leben lang!
Die Natur hat uns mit sehr leistungsfähigen Zähnen ausgestattet, die aber in unserer Wohlstandsgesellschaft und durch die immer weiter steigende Lebenserwartung großen Belastungen ausgesetzt sind. Diese können zu Zahnzerstörung und Zahnausfall führen. Daher hat die Zahnmedizin in den vergangenen ca. 150 Jahren viele verschieden Techniken zum Füllen und Überkronen von Zähnen und zu vielfältigen Varianten von Zahnersatz entwickelt.
Eigene Zähne möglich lang erhalten
Leider wird aber kein noch so guter Zahnersatz jemals so gut wie eigene Zähne sein können. Daher ist der Erhalt eigener Zähne das höchste Ziel moderner Zahnheilkunde. Aus diesem Grund betreibt die Praxis seit über 25 Jahren eine intensive Individualprophylaxe. Durch kontinuierliche Fortbildung wurde und wird das bewährte Konzept immer weiter optimiert.
Karies und Parodontose
Karies greift die Zähne an und zerstört die Zahnhartsubstanz. Löcher sind die Folge. Hier müssen die Schäden dann mit Füllungen, Inlays oder Kronen repariert werden. Parodontitis (Parodontose genannt) ist die Entzündung des Zahnhalteapparats, des Parodonts. Hierunter versteht man die Zähne, das umgebende Zahnfleisch und den Knochen, in dem die Zähne mit einem komplizierten Faserapparat befestigt sind.
Wenn das Parodont entzündet ist, so führt das mit der Zeit zum Rückgang des Zahnfleisches und des Knochens. Zähne werden dann locker und fallen letztendlich aus.
Die Individualprophylaxe
Karies und Parodontose werden durch Bakterien verursacht, die regelmäßig entfernt werden müssen. Aus diesem Grund ist eine wirkungsvolle häusliche Zahnpflege unerlässlich. Oft wird aber leider aus Unwissenheit am Ziel "vorbeigeschrubbt". So entstehen trotz regelmäßigen Zähneputzens Zahnerkrankungen. Daher ist ein Hauptpfeiler der Individualprophylaxe die ausführliche Instruktion zur Mundhygiene, die genau auf den Patienten mit seinen individuellen Schwachstellen ausgerichtet sein muss.
Der zweite Pfeiler der Prophylaxe ist die regelmäßige professionelle Zahnreinigung. Es hat sich nämlich gezeigt, dass trotz noch so gründlichen Zähneputzens kein optimales Ergebnis erreicht werden kann, weil bestimmte Regionen (insbesondere knapp unter dem Zahnfleisch) der Bürste oder anderen Hilfsmitteln nicht zugänglich sind.
Parodontose
Parodontose ist ein sehr langsam und langfristig ablaufender Prozess. Der erste Millimeter Knochenrückgang kann 10 oder mehr Jahre dauern. Sobald dann aber erste Vorschädigungen vorhanden sind, beschleunigt sich der Abbauprozess rasant. Zudem bereitet der Knochenabbau keine Schmerzen und findet oft auch ohne für den Laien erkennbares Zahnfleischbluten statt. Daher ist es nicht unüblich, dass ein Patient jahrelang keinerlei Beschwerden verspürt hat und dann "plötzlich" mit Mitte Vierzig bis Mitte Fünfzig mehrere Zähne verliert.
Daher sollte die Individualprophylaxe so früh wie möglich starten. Bis zum 18ten Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Prophylaxe. Für Erwachsene ist es dann eine Privatleistung.
Prophylaxe sollte mindestens alle 6 Monate stattfinden. Patienten, die unter Parodontose leiden, brauchen kürzere Intervalle (2-4 Monate).
Ziel der Individualprophylaxe
Das Hauptziel aller Maßnahmen ist ein gesunder Zahn in einem gesunden Parodont (Zahnhalteapparat). Auf dieser stabilen Basis kann dann ein Zahnersatz verankert werden.
Implantate und Parodontose
Auch Implantate können "Parodontose" bekommen. Hier spricht man dann von einer Periimplantitis. Diese wird durch ähnliche Mechanismen ausgelöst. Da Implantate über keinen natürlichen Abwehrmechanismus verfügen, sind sie sogar stärker gefährdet als natürliche Zähne.




